Fußpilz ade! Die besten Tipps für gesunde Füße
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Unsere Füße tragen uns durch das ganze Leben, umso unangenehmer ist es, wenn die treuen Wegbegleiter erkranken. Eine harmlose, aber oft verbreitete Infektionskrankheit unserer Füße ist die Fußmykose.

Was hilft gegen die umgangssprachlich Fußpilz (lat. Tinea pedis) genannte Hautkrankheit? Wie kann präventiv vorgesorgt werden?

Etwa 20 bis 30 Prozent aller Europäer erkranken mindestens einmal im Leben an der Hautkrankheit. Die Erreger (Dermatophyten und Hefepilze) lauern insbesondere an Orten, an denen viele Menschen barfuß laufen: Schwimmbädern, Gemeinschaftsduschen, Saunen, Sportumkleiden, Teppichböden in Hotelzimmern und mehr.


Warum entsteht Fußpilz? Und was hilft?

Tinea pedis bevorzugt die Zehenzwischenräume, an denen sich durch enges Schuhwerk Feuchtigkeit staut und Haut an Haut liegt. Durch mikrofeine Risse können die mikroskopisch kleinen Fadenpilze ideal in das Gewebe eindringen und die typischen Symptome wie quälenden Juckreiz, Rötung und Hautschuppung hervorrufen.

Oft suchen Betroffene Rat in der Apotheke, um die Erkrankung behandeln zu lassen. Es gibt eine große Bandbreite an fungiziden und fungistatischen Wirkstoffen. Hier ist eine kompetente Beratung seitens des Apothekenteams gefragt. Eingesetzt werden können beispielsweise Bifonazol, Terbinafin und Sertaconazol. Die drei Substanzen gehören zu den Breitband-Antimykotika, sodass auch Mischinfektionen erfolgreich behandelt werden können. Sie werden einmal täglich auf die erkrankten Stellen aufgetragen. Weiterhin kommen Ciclopirox, Clotrimazol, Ketoconazol und Miconazol zum Einsatz.

In dieser Übersicht findest du eine Auswahl an Präparaten, die bei Tinea pedis zu empfehlen sind.

Die Anwendungsdauer richtet sich nach dem Wirkstoff. In der Regel sollten die Produkte noch einige Zeit nach Verschwinden der Symptome aufgetragen werden. Detaillierte Informationen zur Dauer sind der jeweiligen Packungsbeilage zu entnehmen.

Vorbereitend auf die Behandlung sollten die Füße abends gewaschen und anschließend gründlich abgetrocknet werden. Handtücher sollten regelmäßig bei 60 Grad gewaschen werden. 


Effektive Tipps zur Vorbeugung

  • Barfuß laufen in Nassräumen und auf Teppichböden von Hotelzimmern vermeiden
  • Hochwertige atmungsaktive Schuhe tragen, regelmäßig desinfizieren und wechseln
  • Socken aus atmungsaktiven Fasern (Baumwolle) tragen, regelmäßig bei mind. 60 Grad waschen
  • Füße stets trocken halten, mit geeigneten Cremes gegen rissige und trockene Haut pflegen

 

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