Kanufahren – Fluss abwärts den Alltagsstress abwaschen
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Ob mit Familie, guten Freunden oder mit den Apotheken-Kolleg(inn)en als Teambuilding-Maßnahme – Kanufahren ist für jeden ein großer Spaß und eine Ablenkung vom Arbeitsalltag gesichert.

Die Bewegung in der Natur sorgt im Allgemeinen für ein besseres Wohlbefinden und der Aufenthalt auf dem Wasser entspannt zusätzlich die Seele. Kanufahren hört sich kompliziert an? Der Umgang mit dem Boot ist schnell und einfach zu erlernen.


Kanadier und Kajak: Wandern im neuen Stil

Es gibt zwei Arten von Kanus: den Kanadier und das Kajak. Selbst für absolute Anfänger ist der Kanadier geeignet, denn – im Gegensatz zum kleineren und wendigeren Kajak – liegt das Boot stabil im Wasser. Zudem bietet es genug Platz, um Proviant zu transportieren und bei einer kleinen Verschnaufpause am Ufer zu picknicken. Es besitzt außerdem einen hohen Rand, der das Innere des Bootes trocken hält.

In einem Kanadier befinden sich üblicherweise zwei eingebaute Bänke. Beim Fortbewegen mit den Stechpaddeln ist das Knien am Kanuboden üblich, denn es erhöht die Stabilität und ein schnelleres Vorankommen – der Fachbegriff dafür lautet: Kanuwandern.


Plane deinen Kanutrip sorgfältig – Vorsicht in Naturschutzgebieten

Für Anfänger bieten sich ruhige Binnengewässer und Seen an, auf denen sich die Natur besonders ungestört und relativ gefahrlos genießen lässt. Um dich auf längere Ausflüge und die angebotenen Fahrten vorzubereiten, sind entweder sogenannte „Flussführer“ mit kanu- und ruderrelevanten Informationen oder der Online-Service ELWIS empfehlenswert.

Die befahrbaren Gewässer sind genau beschrieben und du erfährst alles über deine gewählte Ausflugsstrecke. Denn während des Kanuwanderns ist es unerlässlich, die Wehre, Schleusen oder anderen Hindernisse wie beispielsweise Gewässersperrungen im Voraus zu kennen. Eine sorgfältige Recherche ist das A und O.

Auch Naturschutzgebiete sind eingezeichnet. Hier steht der Respekt gegenüber Natur und Tier im Fokus. Der produzierte Müll oder Essensreste müssen im Boot gesammelt und zuhause entsorgt werden. Auch Tiere, die teilweise am Uferrand brüten oder auf eine Fischmahlzeit lauern, dürfen nicht gestört werden.


Paddeltrip: Was musst du einpacken?

Das Startequipment lässt sich einfach zusammenstellen – dazu gehören:

  • Im Sommer: leichte Kleidung und wasserfeste Schuhe
  • Kleine Reiseapotheke mit Sonnencreme, einem Wundversorgungsset, einem Spray gegen Stechinsekten und einer kortisonhaltigen Creme
  • Schwimmwesten (ausleihbar bei Kanuverleihen)


Kanuverleihe findest du an vielen verschiedenen Gewässern. Diese bieten auch häufig kleinere geführte Touren für ungeübte Teams an.

Gut zu wissen: Freies Kampieren für eine Nacht ist in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein für Kanuten erlaubt! Eine Ausnahme von dieser Regel gilt für Nationalparks, Waldgebiete und Privatgrundstücke.

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