Vitamin-Booster "Heiße Zitrone": So bereitest du sie richtig zu
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Foto: iStock.com/solidcolours

In der Erkältungszeit gilt eine heiße Zitrone häufig als Stärkung für die Abwehrkräfte. Das enthaltene Vitamin C soll das Immunsystem stärken und Viren abwehren. Mit diesen Tipps entfaltet das Getränk seine volle Wirkung.

Hausmittel wurden über Generationen weitergetragen. Sie sind klinisch wenig erforscht, doch worauf die Oma schon schwor, kann uns in den meisten Fällen auch nicht schaden. Bei der heißen Zitrone solltest du allerdings berücksichtigen, dass Vitamin C hitzelabil ist. Deshalb solltest du den frisch gepressten Zitronensaft nicht schon vor dem heißen Wasser in die Tasse geben. Besser ist es, dieses erst etwas abkühlen zu lassen und die Zitrone zum Schluss zuzufügen.

Was aber von Anfang an in der Tasse schwimmen darf, ist frischer Ingwer. Er zieht dann einige Minuten und gibt seine ätherischen Öle ab. Ihre antibakterielle Wirkung kann eine aufkommende Erkältung in manchen Fällen in Schach halten. Zudem fördert seine Schärfe die Durchblutung. Das gilt auch für die Nasenschleimhaut, die auf diese Weise angeregt wird und Viren und Bakterien besser loswerden kann.

Wie wäre es mit etwas Honig zur heißen Zitrone?

Eine gute Idee ist zudem, Säure und Schärfe zum Schluss mit einem Esslöffel Honig zu mildern. Er verleiht eine leckere Süße und macht das Getränk etwas schonender für den häufig ohnehin schon gereizten Hals. Zudem werden auch Honig eine das Immunsystem stärkende und entzündungshemmende Eigenschaften nachgesagt. Allerdings fehlen hier die wissenschaftlichen Belege.

Eine weitere gute Idee, insbesondere bei kratzendem Hals, ist ein Tee aus frischen Salbeiblättern vom Balkon oder aus dem Garten. Salbei wirkt entzündungshemmend auf die Mundschleimhaut. Gurgeln mit dem lauwarmen Aufguss reicht also völlig aus. Wenn du ihn trinkst, lindert er Verdauungsbeschwerden. Doch eines ist klar: Bist du krank, macht auch ein Ingwer-Zitronen-Getränk dich nicht wieder gesund. Es kann lediglich die Abwehrkräfte fördern, das Wohlbefinden steigern und eventuell die Erkältungsdauer ein kleines bisschen reduzieren.

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