Zeit für eine Pause vom Nagellack: Wenn die Nägel Pflege brauchen
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Spröde, brüchig und dünn. Wenn das auf deine Nägel zutrifft, brauchst du womöglich eine Pause vom Nagellack. Mit einer Extraportion Pflege machst du deine Fuß- und Fingernägel wieder schön und kräftig.

In der warmen Jahreshälfte ist Lack auf den Fußnägeln bei offenen Schuhen ein schönes Highlight. An den Händen sind die trendigen Farben sogar ganzjährig ein Hingucker. Die Lackierung ist für die Nägel jedoch strapazierend. Lackfarben sowie Entferner wirken entfettend. Zudem sind die Nägel unter der Barriere aus Lack versiegelt und können keine pflegenden Stoffe oder Feuchtigkeit aufnehmen. In der Folge trocknen sie aus. Dieser Effekt wird besonders durch Produkte, die Aceton enthalten, begünstigt. Beim Kauf von Nagellackentferner solltest du deshalb darauf achten, dass dieser den aggressiven Stoff nicht enthält. Auch chemischen Substanzen in Reinigungsmitteln und heißes Wasser greifen die Nägel an. Um sie zu schonen, solltest du deshalb beim Putzen und Spülen Handschuhe zu tragen.

Warnzeichen zeigen, wann es Zeit für eine Pause vom Nagellack ist

Werden die Nägel dünn, gelblich oder brüchig, ist dies ein eindeutiges Zeichen dafür, dass sie eine Auszeit brauchen. Doch auch ohne dieses Warnsignal ist es empfehlenswert, Fuß- und Fingernägeln mindestens einmal im Monat für drei bis fünf Tage Ruhe zu gönnen. Während der lackfreien Zeit kannst du deine Nägel stärken und mit Nagelöl verwöhnen. Dabei solltest du darauf achten, dass es sich um ein reines, hochwertiges Produkt ohne synthetische Konservierungs- oder Farbstoffe handelt. Naturkosmetik ist meist gut geeignet. Verteile zusätzlich beim Eincremen der Hände und Füße die Creme ebenfalls auf den Nägeln und massiere sie leicht ein. Das gibt ein Plus an Pflege.

Mit einer pflegenden Maniküre können sich Naturnägel sehen lassen

Ein warmes Handbad mit einem Tropfen Duschgel oder Shampoo ist vor der Pedi- oder Maniküre besonders wohltuend. Es macht die Nägel und Nagelhaut weicher und bereitet sie optimal vor auf die nachfolgenden Schritte. Beim Schneiden der Nägel solltest du vorsichtig sein. Am besten geeignet ist ein Knipser oder eine Nagelzange. Sie sorgen für eine glatte Schnittkante.

Auffällig überschüssige Nagelhaut schiebst du leicht zurück oder stutzt sie an den Rändern vorsichtig. Flüssige oder gelförmige Nagelhautentferner können eine Alternative sein. Gehst du zu grob vor, entstehen kleine Verletzungen. Dann können Bakterien in das Nagelbett eindringen und schmerzhafte Entzündungen auslösen.

Für den letzten Schliff eignen sich Nagelfeilen aus Glas. Sie sind schonend zur Nagelkante und helfen, diese zu versiegeln.

Gepflegte Nägel können sich auch während der Lackpause sehen lassen

Den Nagellack wegzulassen kann zuerst ungewohnt sein. Aber keine Sorge: Rosige, lackfreie Nägel sehen natürlich schön aus und können sich durchaus blicken lassen.

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